29. MAI: Polen hat GENUG DAVON - Die Russen strapazieren ihr Glück | Ukraine-Krieg

RFU News - Der Ukraine-Bericht May 29, 2025
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Aktuellste Informationen zum Kriegsgeschehen jeden Tag um 20 Uhr. Dieser Kanal ist die offizielle deutsche Fassung des Originals:  "Reporting from Ukraine" Der Hauptkanal bringt eine englische Version um 0 Uhr - hier erhaltet ihr die deutsche Fassung davon 20 Stunden später. Die Videos stammen von einem Ukrainer, der ziemlich nahe an der Front wohnt. Die Berichterstattung ist also sicher nicht 100% neutral, aber so objektiv wie möglich. Die Recherche stützt sich auf: offizielle ukrainische und russische Stellen, Institute for the Study of War, Social Media Beiträge, Militäranalysten und Blogger, lokale Nachrichten, Telegram Kanäle und geolokalisierte Aufnahmen.

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🟢 Schau auf unsere Website: https://www.rfunews.com/de 🔞UNZENSIERTES VIDEOMATERIAL auf Telegram: https://t.me/RFUDeutsch Heute gibt es interessante Neuigkeiten aus der Ostsee. Hier wurde ein russisches Schiff in der Nähe eines Unterwasserkabels zwischen Polen und Schweden fast auf frischer Tat ertappt. Die polnische Regierung entschied sich, sofort zu handeln und das verdächtige Schiff zu vertreiben, aber Russland ging noch einen Schritt weiter und beschloss, eine direkte Konfrontation mit der NATO zu provozieren. Nach der jüngsten Verschärfung der Sanktionen der Europäischen Union gegen die Schattenflotte Russlands hat sich Polen als eines der entschlossensten NATO-Mitglieder bei der Durchsetzung dieser Sanktionen hervorgetan. Diese Maßnahmen, die darauf abzielen, Russlands verdeckte Ölexporte auf dem Seeweg zu unterbinden, fallen mit einer deutlichen Zunahme russischer Sabotageversuche durch dieselbe Flotte in der Ostsee zusammen. Der jüngste Vorfall ereignete sich, als der polnische Geheimdienst ein sanktioniertes, mit Russland in Verbindung stehendes Schiff namens „Sun“ unter der Flagge von Antigua entdeckte, das in der Nähe des wichtigen Stromkabels zwischen Polen und Schweden verdächtige Manöver durchführte. Diese 600-Megawatt-Unterwasserleitung ist für den Energieaustausch zwischen den beiden Ländern von entscheidender Bedeutung, und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk bestätigte, dass das polnische Militär eingegriffen habe. Ein Patrouillenflug zwang das Schiff zur Kursänderung, und das Aufklärungsschiff ORP Heweliusz der polnischen Marine wurde zum Einsatzort entsandt. Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz betonte die Ernsthaftigkeit der Lage und erklärte, dass die Ostsee seit dem Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO zu einem essentiellen Seegebiet geworden sei, in dem die meisten Vorfälle im Zusammenhang mit Kabeltrennungen und Sabotage stattfinden. Polen hat deutlich gemacht, dass jede Bedrohung der Infrastruktur in der Ostsee mit einer entschlossenen Reaktion beantwortet wird. Dieser jüngste Vorfall folgt auf eine Reihe russischer Sabotageakte in der Region. Russland wird mit zahlreichen Vorfällen von Manipulationen unter Wasser in Verbindung gebracht, wobei seit 2023 elf Seekabel beschädigt wurden, wie ein stellvertretender Kommandant der finnischen Küstenwache erklärte. Der jüngste bestätigte Schaden ereignete sich Ende 2024 und betraf das Stromkabel Estlink 2 zwischen Finnland und Estland. Untersuchungen ergaben eine riesige Anker-Schleifspur auf dem Meeresboden, die dem mit Russland in Verbindung stehenden Öltanker Eagle S zugeschrieben wird. Diese Handlungen werden weithin als Teil der hybriden Kriegsführungsstrategie Russlands angesehen: die Destabilisierung europäischer Staaten ohne offene militärische Konfrontation. Laut dem finnischen Verteidigungsminister Antti Haekkaenen hat Russland jedoch begonnen, seine Tanker der Schattenflotte militärisch durch die engen und sensiblen Gewässer des Finnischen Meerbusens zu eskortieren. Die Präsenz der russischen Marine in der Ostsee ist zwar nicht neu, doch der Einsatz von Kriegsschiffen zum direkten Schutz von Öltankern der Schattenflotte stellt eine erhebliche Eskalation dar. Tanker wie die Jaguar, die Estland erfolglos zu einem seiner Häfen zur Identifizierung eskortieren wollte und die seitdem ihren Namen in Blint geändert und sich auf den Komoren neu registriert hat, fahren nun unter direktem militärischen Schutz. Dies verringert das Risiko einer Aufbringung durch europäische Staaten, insbesondere in Gebieten wie dem Finnischen Meerbusen. Diese Militarisierung erhöht den Einsatz erheblich. Indem Russland seine Streitkräfte direkt neben illegalen Schiffen positioniert, versucht es, die NATO von einer Intervention abzuhalten, jedoch nicht durch Warnungen, sondern durch provokative Maßnahmen. Wenn eine europäische Marine Sanktionen durchsetzt oder versucht, Sabotage unter Wasser zu stoppen, muss sie sich nun russischen Militäreskorten stellen. Jede Abfangaktion könnte zu einer Konfrontation führen. Sollten die NATO-Staaten eingreifen wollen, wären sie dazu gezwungen, den ersten Schuss abzugeben. Dies würde es dem Kreml ermöglichen, das Bündnis sowohl gegenüber seiner einheimischen Öffentlichkeit als auch gegenüber wohlwollenden ausländischen Beobachtern als Aggressor darzustellen. Es handelt sich also um einen asymmetrischen Schachzug, der die NATO dazu herausfordert, die Grenzen der Eskalation auszutesten. ...